Universitärer Zertifikatsstudiengang

Die Weiterbildung gliedert sich in folgende Elemente:

THEORIE:
Bio-psycho-soziale Modelle mit Beiträgen aus:
Psychoanalyse / Entwicklungspsychologie / kognitiver Verhaltenstherapie / Psychophysiologie / Systemtheorie / Kommunikationslehre / Lerntheorie / Stresstheorie / Strukturmodellen der Persönlichkeit.

Modelle der Arzt-Patienten-Beziehung:
Arbeitsbündnis / Übertragung-Gegenübertragung / Abwehrmechanismen und Widerstand.

Theorien zum Gesundheits- und Krankheitsverhalten:
Bewältigung traumatisierender und kritischer Lebensereignisse / Salutogenese.

FERTIGKEITEN:
Diagnosestellung und Behandlungsindikation:

Gespräch / Entspannungsverfahren / Pharmakotherapie.
Techniken der Gesprächsführung:
Erstgespräch / Beratungsgespräch / Paar- und Familiengespräch.
Spezifische therapeutische Interventionen:
Psychodynamisch / systemisch / kognitiv-verhaltenstherapeutisch / Krisenintervention / Langzeit- und Sterbebetreuung / Fördern von Ressourcen / Beendigung von Arzt-Patienten-Beziehungen.

Praxisgestaltung:
Angebot angemessener Rahmenbedingungen / Praxisorganisation.

SELBSTERFAHRUNG:
Erkennen von:
- eigenen Emotionen in schwierigen Gesprächssituationen
- eigenen Konflikten / Defiziten und Ressourcen
- Problemen mit Nähe und Distanz in der Arzt-Patienten-Beziehung
- Unterschieden zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Klärung von:
- eigenen Wünschen und Erwartungen in der Behandlungssituation
- Übertragung und Gegenübertragung
- verbalen und averbalen Kommunikationsmöglichkeiten.

Selbstkontrolle mittels:
- Autogenem Training oder Progressiver Muskelrelaxation
- Fallsupervision mit Videoaufzeichnung zur Selbstreflexion.